Automodellsportgeschichte – Fortsetzung

Im ersten Teil zu unserer Automodellsportgeschichte erzählte ich ja folgendes

…waren es anfangs noch einfache Spielzeuge, kamen schon bald die Kinder vom Modellfliegerverein
mit Tamiya-Bausatzmodellen und „grossen“ Fernsteuerungen…
…aus der Sporthalle wurde in den Sommermonaten auf freie, betonierte Plätze gewechselt und die Modelle
wurden in vergleichbare Klassen eingeteilt…
…am Ende einer ganzen Serie dieser Läufe gab es auch eine entsprechende Siegerehrung und schon bald
wurde auf das Gelände des Modellflugclubs gewechselt…
…zuerst gab es einen kleinen Kurs, der auf einem Stückel Wiese herausgemäht wurde.
Schon bald wurde das ganze Stückel grösser, die Grasnarbe verschwand und die Piste war mit Lehm, Sand und Erde befestigt…

So sah das dann aus und entwickelte sich sehr erfolgreich zu einer umfangreichen Rennserie über das gesamte Jahr.
Auch dazu gibt es einen Bilderbogen.

Die kleine  Bilderauswahl zeigt einen Überblick über die durchschnittliche Teilnehmerzahl einer Rennsaison.
Wir organisierten über den Sommer eine Serie von etwa acht Läufen, bei denen Punkte vergeben wurden.
Am Ende jedes Laufes gab es kleine Siegerehrungen mit Urkunde. Die Saison endete mit den Meistertiteln
in den einzelnen Klassen mit Pokalen und Preisen…

Die Bilder zeigen u.a. auch
…meine Göga am Stand der Rennleitung bei einer Helfereinweisung. Sie war die gute Seele der Rennleitung
und hatte das Geschehen im Griff. So ein Rennwochenende begann immer am Freitag Abend
mit der Durchsicht der Fahrer-Nennungen (Anmeldungen) zu den Läufen und der Vorbereitung der Urkunden.
Am Samstag wurden dann die Trainings- und Vorläufe gefahren. Die Nacht von Samstag auf Sonntag war kurz,
denn es standen immer noch die Durchsichten der Wettkampfwagen unserer Kinder an.
Der Sonntag war dann den Finalläufen, den kleinen Siegerehrungen mit Urkunden und dem Artikel für die Tageszeitung
vorbehalten.
…ein paar Bilder von einem Lauf der Renntrucks. Diese Klasse war in der Saison immer recht überschaubar…
…unsere Kinder beim Entladen und Einrichten ihres „Fahrerlagers“ und beim Kampf um die Wettbewerbspunkte.

Unsere Tochter fuhr bei den Rennen in der von den grossen Jungs dominierten Klasse immer mit einem „Wettkampf-Flüsterer“,
damit die Emotionen nicht zu grosse Wellen schlugen. Als Betreuer schieden wir als Eltern ja aus, denn die Rennleitung verlangte unseren ganzen Einsatz.

Weiter auf der Bilderauswahl zu sehen…
…die „Kampfmaschinen“ unserer Kinder. Beide Kinder fuhren in der 4×4 Klasse mit. Unser Sohn fuhr als zweite Wettkampfklasse noch bei den Renntrucks.
…am Ende einer Fahrsaison gab es Pokale und sogar Sachpreise von einem kinderfreundlichen Sponsor!
Damit endet hier mein Rückblick auf die Havelberger Zeit.
Von einem befreundeten Modellbauhändler liessen wir uns beschwatzen und bauten am Rande von Pritzwalk
eine neue Rennpiste. Der gute Freund glaubte viele Kinder für den Modellbau zu begeistern…

Davon dann in einem weiteren Beitrag.

Peter Richter

geboren am 15.11.1958 in Oschatz

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

  • Blogstatistik

    • 1.821 Besuche